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Funk- und Wetterinfos, Basiswissen einer Anfängerin für Anfänger, kurze Erfahrungsberichte
Natürlich war es mir ein Anliegen, auch an meinem Standort im Südosten Österreichs persönlich Kontakt aufzunehmen.
Da regelmäßige Klubtreffen leider im nördlichen Burgenland stattfinden, schaut ich mich um, ob es eine lokale steirische Gruppe in meiner Nähe gibt, und wurde fündig. Mehr als das, sah ich gleich auf der Webseite, dass an den Treffen etliche Burgenländer teilnehmen – wohl auch aus diesen Erwägungen.
Die Treffen der Gruppe ADL608 finden monatlich in der Nähe von Fürstenfeld statt. Ich schaute auf gut Glück hin und wurde sehr freundlich aufgenommen. Anders als in den mir vertrauten beiden Kärntner Vereinen traf ich auf eine Gruppe gesetzter Damen und Herren, die sich allesamt schon vor langer Zeit mit dem Amateurfunk zu beschäftigen begannen. Sehr kontrastreich, aber nicht minder nett, halt eben auf eine andere Art.
Auch in der ADL608er-Gruppe gibt es einige CW-Freunde. Diese nahmen erfreut zur Kenntnis, dass dies eine meiner Zusatzausbildungen wird. Dank der Zusammenkunft klärte sich für mich auch das Rätsel, warum ich bei meinen ersten Funkversuchen über das Relais am Stradner Kogel (Oststeiermark) keine Verbindung bekam. Schlicht und einfach war diese Relaisstation längere Zeit außer Betrieb.
Noch aber bin ich absolute Anfängerin mit meinem einzigen Funkgerät, einem Handgerät für DMR-Funk. Da dieses Modell für den Einstieg vom Verein „Kärnten funkt“ empfohlen wird, dem ich meine Ausbildung verdanke, ist klar, dass ich mich mit allen Fragen diesbezüglich an „Kärnten funkt“ wende.
Erfreulicherweise beschloss dieser Verein schon zum Zeitpunkt unserer Ausbildung, DMR-Schulungen für seine Vereinsmitglieder anzubieten. Und so begab ich mich am 20. Mai wie viele andere Teilnehmer zum „Head Quarter“ von „Kärnten funkt“. Diese Schulungsveranstaltung wurde wie bereits der Kurs hybrid abgehalten. Zu den Anwesenden kamen noch etliceh Teilnehmer via Zoom hinzu.
Leider muß ich mich wieder ganz kurz fassen. Fazit: Es war ein gut gestalteter, klarer Vortrag mit der anschließenden Möglichkeit, Fragen zu stellen. Einiges war mir vetraut, denn ich hatte mich bemüht, mir Wissen anzueignen. Erhofft hätte ich mir an diesem Abend mehr Hantieren mit den Funkgeräten unter Anleitung. Diese Erwatung erfüllte sich zwar nicht, aber dies bleibt wohl die Herausforderung: Man muss sich das Terrain unbeirrbar erobern, Schritt für Schritt.
Der Vortrag nahm mir die Scheu, mich mit den Anleitungen eingehender zu befassen. Es gibt da anscheinend keinen Königsweg. Wenn man nicht das Glück hat, schon jemanden in der Nähe zu haben, der mit DMR vertraut ist, mus sman sich durchbeißen. Immerhin bestätigte auch dieser Vortragsabend, Teil 1 von zwei Teilen übrigens, dass es sich um eine schwierige Materie handelt. Man erwirbt nicht einfach ein DMR-Gerät und kann schon loslegen. Es ist ein mühsamer Weg, sich mit den vielen Funktionen und Möglichkeiten vertraut zu machen. Das ist tröstlich!

Immer noch ist mein Leben sehr arbeitsreich und turbulent. Daher kann ich meine Erlebnisse nicht detailliert schildern, wie ich es gerne möchte, sondern nur in äußerst knapper Weise.
Was geschah also, seit ich meine Lizenz erhalten habe? Die Initiative „Kärnten funkt“ bekam inzwischen Vereinsstatus und bekam die Bewilligung einer Klubfunkstelle mit Standort in Villach, Rufzeichen der Klubfunkstelle: OE8 XKX
Inzwischen habe ich mich um die Mitgliedschaft beim ÖVSV bemüht und bin der lokalen Gruppe ADL805 Gailtal, vormals ADL805 Hermagor, beigetreten. Zweimal durfte ich bereits an ADL805er-Treffen teilnehmen. Eins fand in Rattendorf im oberen Gailtal statt, das folgende in Kreuth ob Möschach bei Hermagor.
Immer gibt’s nicht nur Erfahrungsaustausch, sondern auch Organisatorisches und interessanter Informationen. War es am ersten Abend ein inspirierender Vortrag über SOTA, mit Bildmaterial ansprechend gestaltet, so hatten beim „Waldemar“ zwei Teilnehmer Morserino-Geräte und unterschiedliche Morsetasten mit und ich konnte erstmals so ein Morserino in Natura sehen und zusehen, wie man damit übt.
Hatte ich zunächst vor, mich erst ab Herbst mit CW (Morsen) zu befassen, so sprang der Funke über… Klar, dass ich nun möglichst bald anfangen möchte. Auch wenn wenig Zeit bleibt, ein bisschen probieren ist auch schon mal schön.
Die Antennen und weiteren Utensilien, die im Rahmen einer Sammelbestellung für mich besorgt wurden und schon ein Weilchen auf mich warteten, konnte ich mir persönlich in Villach abholen. Alles lagert nun geduldig.
Während es mir an meinem zweiten festen Standort im Südburgenland auf Anhieb gelungen war, mehrere QSOs (Funkgespräche) mit meinem Anytone (DMR-Handgerät) zu empfangen, hatt ich bisher in Kärnten noch kein Glück und auch zu wenig Zeit. Geduld ist angesagt, sowohl mit der Funkpraxis als auch mit dem Installieren der Antennen an den beiden bewilligten Standorten.

Die Prüfung ist geschafft, die Bewilligung samt Rufzeichenvergabe eingelangt – aber noch keinerlei Praxis im Amateurfunk. Das ist mein momentaner Status. Natürlich schaue ich auf zu den „alten Hasen“ und lerne, was das Zeug hält. So, wenn du zufällig auf diesen Blog gestoßen bist, erwarte dir hier keine Tipps wie von erfahrenen Funkamateuren.
Was mich motiviert, hier Eintragungen zu machen, ist schlicht und einfach Selbsthilfe, die auch anderen zugute kommen kann. Ich werd‘ hier notieren, was ich interessant und nützlich finde, sicher auch mal Peripheres.
An dieser Stelle dank allen Trainern, die mich mit zahlreichen anderen Funkinteressierten mit großem Einsatz, großartiger Kompetenz und Einfühlungsvermögen auf die Amateurfunkprüfung vorbereitet haben. Mehr dazu im nächsten Beitrag.
